Namaste - Tuspo Borken auf großen Reisen

Auf so einigen langen Läufen durch Nordhessen wurde immer wieder darüber gesprochen mal einen außergewöhnlichen Lauf zusammen zu machen. Jedem fallen jetzt außergewöhnliche ein, der Tata Mumbai Marathon kann auf jeden Fall dazu gezählt werden. Für mich, Christoph, der seit 15 Monaten in Mumbai wohnt, war es zwar ein Heimspiel, da mussten wir nur noch auf ein Schnäppchen vom Kranich warten und auch Michael war auf dem Weg nach Mumbai. Doch all zu einfach sollte es sich nicht gestalten. Pünktlich zum Abflug streikte das Sicherheitspersonal am Flughafen in Frankfurt und somit musste kurzerhand die Akklimatisierung um einen Tag verkürzt werden. Also einen Tag später über München nach Mumbai. Schnell vergingen die drei Tage vor dem Lauf mit Sightseeingtour, Freizeitpark, morgendlichen Läufen, indischem Essen und natürlich auch mit der großen Marathon Expo. Wer nun dachte die letzte Hürde sei genommen, hatte sich getäuscht. Pünktlich um 3 Uhr morgens klingelte der Wecker und nur eine Viertelstunde später der nächste Schreck. Der Anruf vom Fahrer, wir haben einen platten. Neuer Plan, aber sei Dank, ein Taxi gerufen und auf zum Start nach Süd Mumbai, dies in neuer Rekordzeit von 45 Minuten. In der Rush Hour kann das auch gut und gerne 2 1/2 Stunden dauern. In all der Hektik war die Nervosität somit in den Hintergrund gerückt und wir erreichten pünktlich zum Startschuss um 5:30 den Start und dies, mit etwas Glück, sogar noch in einer der ersten Reihen, vor 7.000 weiteren Marathon Läufern. Mit dem Ziel um die 3:30 zu laufen ging es bei früh morgendlichen 20 Grad auf den Kurs durch den historischen Teil von Mumbai, vorbei an alten Gebäuden und Tempeln. Spätestes nach dem überqueren des Highlights des Rennens, der XX Kilometer langen Sea Link Brücke, bei Kilometer 21 war klar, 3:20 sollte unser Ziel sein. Geteiltes Leid ist halbes Leid, dies war das Motto um Kilometer 30. Beide von uns mussten das ein oder andere mal beißen, aber laufen als Duo lässt einen das um einiges einfacher überstehen. Ab Kilometer 38 setzte dann langsam der Tunnelblick ein und das Ziel deutlich unter 3:30 zu laufen sollte nicht mehr verfehlt werden. Fazit: Eine gelungene und sehr professionell organisierte Veranstaltung mit über 44.000 Teilnehmern über die verschiedenen Strecken. Am Ende sogar mit neuer Bestzeit für Christoph (3:20.21) und vielen neuen Ideen für eine mögliche nächste Marathon Reise. (Christoph Müller)

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