Max Wiegand holt Bronze bei Hessischen Meisterschaften

In Frankfurt fanden die Hessischen Winterwurfmeisterschaften statt. Für die Altersklasse M15 war ein Werfervierkampf (Kugel, Diskus, Speer und Hammer) ausgeschrieben. Vom TuSpo als einziger Werfer am Start, Max Wiegand. Die Leistung im Kugelstoßen war für ihn mit 10,74 Metern eine normale Leistung. Das Diskuswerfen klappte mit 32,71 Metern diesmal nicht so gut, blieb er doch fast 8 m hinter seiner Bestleistung. Blieben noch das Speerwerfen und

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Zumba-Party mit den Skipping Frogs für einen guten Zweck

Um dem behinderten 4-jährigen Tamino eine Delphin-Therapie zu ermöglichen, wurde von Yvonne Winter (Zumba-Trainerin) eine Zumba-Party zusammen mit Kerstin Gerber organisiert. Zwei Stunden Zumba mit einer Showeinlage der Skipping Frogs zogen 81 Frauen und einen Mann in die kleine Turnhalle Borken.

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800 Jahre auf dem Fahrrad durchs Altmühltal

Nachdem die Jedermannsportgruppe des Tuspo Borken schon seit mehreren Jahren ihr sommerliches Trainingsprogramm auf Fahrradtouren ausgeweitet hat, wollte man dieses Jahr die Kondition bei einer viertägigen Fahrradtour durchs Altmühltal testen.

Am Donnerstag, den 23. Juni 2005, um 8.00 Uhr in der Frühe trafen sich die 14 Teilnehmer pünktlich am vereinbarten Treffpunkt zum Start nach Wabern/Bahnhof. Nachdem die Fahrräder problemlos in den Regionalexpress verladen waren, ging die Fahrt zunächst nach Kassel-Wilhelmshöhe, von dort mit dem IC nach Treuchtlingen.

Gegen 13.00 Uhr hatten wir unser Ziel Treuchtlingen erreicht. Während drei Teilnehmer noch bis Eichstätt die Bahn benutzten und uns dort Stunden später in einem schattigen Biergarten am Dom erwarteten, machten sich die anderen bei herrlichem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen auf die erste Touretappe. Von Treuchtlingen aus fuhren wir nach Pappenheim, Solnhofen, Mörnsheim und Dollnstein nach Eichstätt. Nach rund 40 km erreichten wir das barocke Eichstätt. Dort mussten wir erst einmal unseren Flüssigkeitsverlust ausgleichen und genossen unsere Pause unter schattenspendenden Bäumen und Sonnenschirmen.

Anschließend ging es rund 30 km weiter über Walting nach Kipfenberg, dem geographischen Mittelpunkt Bayerns. Der Ort wird von einer mächtigen Burganlage überragt. Im Gasthof "Zum blauen Hecht" hatten wir unsere erste Übernachtung gebucht.

Freitagmorgen um 8.00 Uhr war Frühstück angesagt. Nach ausgiebigem Genuss des Frühstücksbuffets packten wir unsere Fahrräder und waren bereits kurz nach 9.00 Uhr unterwegs. Wieder ging es durch Deutschlands größten Naturpark, wobei wir die Orte Kinding, Beilngries, Dietfurt und Riedenburg passierten. Schon von weitem konnte man Schloss Hirschberg sehen, das die Stadt Beilngries überragt. In der romantischen Altstadt fanden wir einen einladenden Biergarten, wo uns nicht nur hervorragende Weißwürste serviert wurden.

Über Nußhausen fuhren wir entlang dem Rhein-Main-Donau-Kanal in Richtung Essing. Am Ortsanfang gibt es die längste Holzbrücke Europas zu bestaunen. Sie führt über den Main-Donau-Kanal. Nach einer rund 60 km langen Tagesetappe erreichten wir den "Felsenwastlwirt", unsere Unterkunft für die nächsten beiden Tage.

Der größte Teil der Truppe machte sich noch zu Fuß auf den steilen Waldweg hoch hinauf zur Burgruine Randeck, deren Gaststätte uns Familie Gimbel zu Recht wärmstens empfohlen hatte.

Am nächsten Morgen schwangen wir uns wiederum gegen 9.00 Uhr auf unsere Räder - diesmal ohne die sperrigen Gepäcktaschen - und fuhren entlang dem Main-Donau-Kanal nach Kelheim. Die Fahrräder wurden in der Innenstadt in Radel-Boxen untergebracht, die uns freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Hoch oben auf dem Michelsberg konnten wir schon unser nächstes Ziel erkennen. Wir wanderten durch einen schattigen Waldpfad zur Befreiungshalle, einem Rundtempel in antikem Stil, errichtet von König Ludwig I. von Bayern von 1842 bis 1863. Von diesem prachtvoll mit Marmor ausgestatteten Gebäude, das an die Befreiungskriege gegen die napoleonische Fremdherrschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts erinnern soll, hat man einen herrlichen Blick in die Region um Donau und Altmühl. Nach diesem "Treppentraining" führte uns der Keltenweg hoch oben entlang der Donau durch den Wald zum Kloster Weltenburg. Mönchisches Leben hat in der Benediktinerabtei Weltenburg eine so lange Tradition wie sonst nirgendwo in Bayern. Schon um 600 n. Chr. gründeten Wandermönche hier ein erstes Kloster. Anscheinend eignete man sich hier die Kunst des Bierbrauens schneller an als anderswo ... jedenfalls darf sich Weltenburg "älteste Klosterbrauerei der Welt" nennen. Die berühmten Barockkünstler Asam schufen mit der Klosterkirche eines ihrer Meisterwerke. Im Innenhof des Klosters wird einer der bekanntesten Biergärten von Bayern betrieben. Hier treffen sich Menschen aus der ganzen Welt, dennoch scheint es immer möglich, einen Platz an einem der vielen Biertische zu ergattern.

Nachdem wir uns ausgiebig gestärkt hatten, trafen wir uns verabredungsgemäß am Donauufer, um mit einem Kahn zurück nach Kelheim zu fahren.

Auf der Rückfahrt nach Essing steuerten wir auf Empfehlung unseres Kahnschiffers noch die Karstquelle "Blautopf" an, ein faszinierender kleiner See, der vermutlich aufgrund der Sonneneinstrahlung durch das Blätterdach der Bäume in klarem, blau schimmernden Wasser bizarre Felsen- und Wasserpflanzen aufweist.

Pünktlich zum Anpfiff des Fußballspiels Deutschland gegen Brasilien waren wir wieder beim Felsenwastlwirt in Essing. Nachdem "unsere Mannschaft" das Spiel verloren hatte, konnten wir das hervorragende Essen in unserer Unterkunft genießen. Erstmals erlebten wir hier im Laufe unserer Tour einen kräftigen Regenschauer, der endlich die Luft etwas abkühlte und den Staub eindämmte, der unsere Fahrräder mit einer feinen Schicht überzogen hatte.

Am Sonntag ging es dann gegen 8.00 Uhr auf den Heimweg. Zunächst fuhren wir mit den Rädern nach Saal an der Donau, um mit dem Zug nach Treuchtlingen weiterzureisen. Die Stadt präsentierte sich noch recht verschlafen, jedoch entdeckten wir einen wunderschönen Biergarten in der Hofeinfahrt einer Gaststätte, wo man uns hervorragendes Mittagessen servierte. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, nicht ohne einen Abstecher zum Stadtschloss Treuchtlingen.

Die letzte Strecke legten wir mit dem IC nach Kassel-Wilhelmshöhe und von dort im Regionalexpress bis Wabern zurück. Danach benutzten wir wieder unser eigenes Verkehrsmittel und erreichten nach insgesamt rund 200 km unsere Heimat Borken.

Übrigens: nicht die Fahrt hat 800 Jahre gedauert, sondern unser Gesamtalter betrug 800 Jahre, das Durchschnittsalter war somit 57 Jahre.

Pia Hermann

Kontakt

TuSpo 1896 e.V. Borken
Postfach 1106
34582 Borken

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